Presseerklärung zum Wechsel von Frank Holle

Wie bereits in der letzten Woche bekannt wurde, hat sich unser Samtgemeindebürgermeister Frank Holle dazu entschlossen, beruflich eine neue Herausforderung anzunehmen. Mit ihm verliert die Samtgemeinde Tarmstedt einen kompetenten und engagierten Bürgermeister, der diese über viele Jahre erfolgreich geführt und mitgestaltet hat.

Als CDU Gemeindeverband gehen wir davon aus, dass uns diese Tatkraft auch in der noch verbleibenden Amtszeit erhalten bleibt, um die anstehenden Aufgaben weiterhin erfolgreich abzuarbeiten und somit einen möglichst reibungslosen Wechsel zu ermöglichen.

Wie bedauern den Entschluss von Frank Holle die Samtgemeinde Tarmstedt zu verlassen. Gleichzeitig respektieren wir aber auch seinen persönlichen Wunsch nach einer beruflichen Veränderung. Für seinen kommenden Tätigkeitsbereich wünschen wir Frank Holle und seiner Familie schon jetzt und im Voraus viel Erfolg und alles Gute.

Für die zu treffenden Maßnahmen bezüglich einer Nachfolgekandidatin / eines Nachfolgekandidaten von Frank Holle ist der CDU Gemeindeverband an Fristen gebunden, die mit dem Termin seines Ausscheidens aus dem Amt verbunden sind. Dieser wird aber erst nach dem Wahltag in der Gemeinde Stuhr am 26.05.19 feststehen. Im Falle seiner erfolgreichen Wahl in Stuhr wird der Termin des Ausscheidens von Frank Holle nach heutigem Stand im Februar 2020 liegen, im anderen Falle aber erst regulär im Herbst 2021. Wir werden die notwendigen Schritte zum jeweils gegebenen Zeitpunkt zügig einleiten. Unabhängig davon werden wir Gespräche mit geeigneten Kandidatinnen / Kandidaten schon zeitnah aufnehmen.

F.d.R.

Stephan Otten
1. Vorsitzender
CDU Gemeindeverband Tarmstedt

19. - 20.10.2018 - Klausurtagung 2018

Am 19. und 20.10.2018 traf sich die CDU / NSGT / FDP - Gruppe zur Klausurtagung 2018 im Hansenhotel im Nindorf.

Themen waren unter anderen die Zukunft unserer Schulen, die Freibäder sowie das Zusammenleben zwischen Jung und Alt und die Entwicklung unserer Dörfer. Zusätzlich haben wir die aktuellen Aufgaben und Zielen im Rahmen einer Fraktionssitzung behandelt.

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12.10.2018 - Oliver Grundmann - ... nach Austausch mit der Bundeskanzlerin: 'Standortfrage LNG Terminal noch nicht entschieden'

In seiner Funktion als Vorsitzender der Küstenparlamentarier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war Oliver Grundmann am Donnerstag zum Arbeitsfrühstück ins Kanzleramt geladen. Eineinhalb Stunden wurde intensiv diskutiert.

Grundmann: 'Ganz oben auf unserer Agenda standen Planung und Bau eines LNG-Import-Terminals....'

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04.10.2018 - Marco Mohrmann - Carsharing auf dem Land: Flexibel und umweltbewusst

Mit einem e-Carsharing-Projekt startet die ländliche Gemeinde Rhade in ein neues Zeitalter. Bei der Einweihung der Ladestation auf dem Parkplatz des Rhader Dorfladens, wo das Fahrzeug stehen wird, sagte Bürgermeister Marco Mohrmann: ?Mit diesem Projekt verbinden wir in der Gemeinde Rhade Ökonomie und Ökologie.? Im Hinblick auf die steigende Einwohnerzahl in Rhadereistedt und Rhade sei es auch ein weiterer Schritt, die Infrastruktur noch mehr zu verbessern.

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10.09.2018 - Oliver Grundmann - Ein Jahr als Junior-Botschafter in die USA

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann ruft Schülerinnen und Schüler sowie insbesondere junge Berufstätige dazu auf, sich für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) zu bewerben.

'Ein Jahr in den USA leben, studieren und arbeiten - diese spannende und einzigartige Kombination bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm. Über den Tellerrand zu blicken und neue Erfahrungen in einer fremden Umgebung zu sammeln, ist ein großer Schatz, von dem die Teilnehmer auch in der Zukunft sehr profitieren werden. Deshalb übernehme ich gerne die Patenschaft für unsere Junior-Botschafter', so Grundmann.

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16.08.2018 - Marco Mohrmann - Einbürgerungsfeier: Bekenntnis zu einem demokratischen Land und dessen Werte

Insgesamt 33 neue Mitbürgerinnen und Mitbürger aus 16 Ländern erhielten dieser Tage im Rotenburger Kreishaus ihre Einbürgerungsurkunden von Landrat Hermann Luttmann und dem Landtagsabgeordneten Dr. Marco Mohrmann überreicht.

Aus der ganzen Welt kamen die 33 Männer, Frauen und Kinder, die im Rotenburger Kreishaus in Anwesenheit von Vertretern des Kreistags, des Integrationsbeauftragten und von Freunden und Verwandten bei der Einbürgerungsfeier ihre Urkunde überreicht bekamen. Seit 2013 finden im Landkreis bereits Einbürgerungsfeiern statt. Musikalisch umrahmte Hannah Craib von der Kreismusikschule mit ihren Geigenschülern die Feier.

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02.08.2018 - Sommertour von Oliver Grundmann: Wahre Schätze des Wahlkreises entdeckt

Bereits seit vier Jahren ist die Sommertour ein fester Termin in meinem Kalender. Sie ist mir eine Herzensangelegenheit. Ich bin immer wieder begeistert von den aufgeschlossenen und engagierten Menschen. Sie gestalten maßgeblich die hohe Lebensqualität dieser Region mit.

Die parlamentsfreie Zeit nutze ich gerne, um mich mit den Menschen vor Ort zu treffen. Es ist mir wichtig zu erfahren, wo der Schuh drückt. Dann habe ich die Chance, ohne Termindruck über Sachfragen und Probleme zu sprechen. Zwischen den hektischen Sitzungswochen und in der Eile manchen Kalendereintrags fehlt dafür hin und wieder die Zeit.

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24.07.2018 - Sommertourtag mit Oliver Grundmann und Marco Mohrmann

Die Situation der ambulanten Pflegedienste stand heute im Vordergrund. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Sozialstation in Tarmstedt und des Pflegedienst Zeven gaben uns wertvolle Einblicke in den Pflegealltag und so einige Hausaufgaben mit auf den Weg. Die Damen des Zevener Pflegedienstes hatten hierzu sogar ein kleines Rollenspiel vorbereitet, dass die täglichen Herausforderungen ganz plastisch verdeutlichte.

Besonders spannend war auch der Besuch bei 'bvSys' in Hepstedt. Geschäftsführer Arndt Voss leitet ein weltweit tätiges Unternehmen zur Inspektion von Schienenwegen und zählt zu den führenden Entwicklern von Bilderkennungssystemen.

Über die Pferdezucht informierte uns Klaus Blanken, der neben seiner Gaststätte eine Deckstelle des Hannoveraner Verbandes betreibt.

Den Abschluss bildete heute ein Besuch der Elsdorfer Molkerei und Feinkost. Geschäftsführer Thomas Müller führte durch das Werk und erläuterte seine erfolgreiche Geschäftsstrategie in einem hart umkämpften Markt.

29.06.2018 - Oliver Grundmann - Blaulichtgrillen auf der Elbe mit Deutschlands THW-Präsident Albrecht Broemme

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann lud in diesem Jahr erneut zum traditionellen Helferfest ein. In Kooperation mit Marcus Schlichting, dem Bezirksleiter der DLRG, war er Gastgeber für Helfer aller Hilf- und Rettungsorganisationen der Region und holte sie mit ins Boot. Der Abgeordnete begrüßte als Ehrengast Albrecht Broemme, den deutschen Präsident des Technischen Hilfswerks, den er eigens aus Berlin zum Blaulichtgrillen nach Stadersand eingeladen hatte. Rund 100 Helfer von DLRG, DRK, Feuerwehr, Johanniter, Malteser und THW folgten der Einladung. Ein besonderes Highlight diesmal: Grillen mit der Transportfähre 'Elbclearing 8' auf der Elbe.

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26.06.2018 - Oliver Grundmann - Sommertour - Praktikum bei der RAISA Apensen

Zum Auftakt seiner alljährlichen Sommertour absolvierte der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann ein halbtätiges Praktikum bei der RAISA eG am Standort Apensen. Auf dem Programm: LKW fahren, Gabelstapler und Lagerlogistik, Office und Mitmischen bei Mischfutterproduktion.

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26.06.2018 - Oliver Grundmann - Scheßler Abiturientin begleitet Oliver Grundmann im Bundestag

Nicht in Lloret de Mar oder am Goldstrand verbrachte die Scheeßelerin Madita Baden nach ihrem Abitur ihre Freizeit. Ganz im Gegenteil: Sie begleitete den CDU-Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann Anfang Juni für eine Woche bei seiner Arbeit im Deutschen Bundestag.

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21.06.2018 - Marco Mohrmann - Finanzexperten besuchen den Wahlkreis

Interessante Eindrücke und neue Impulse für die politische Arbeit in Hannover nehmen die Mitglieder des Arbeitskreises Haushalt und Finanzen der CDU-Landtagsfraktion von ihrer Exkursion nach Zeven mit in die Landeshauptstadt.

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01.06.2018 - Spargelessen CDU Gemeindeverband Tarmstedt

Am 01.06.18 hatten der CDU Gemeindeverband Tarmstedt und der Kreisverband ROW wieder zum jährlichen Spargelessen, dieses Mal in das Gasthaus Blanken in Hepstedt eingeladen.

Neben Samtgemeindebürgermeister Frank Holle, dem Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Marco Mohrmann und dem Ehrenkreisvorsitzenden Albert Rathjen konnte der Gemeindeverbandsvorsitzende Stephan Otten auch den parlamentarischen Geschäftsführer der CDU Fraktion im niedersächsischen Landtag Jens Nacke begrüßen. Neben einigen Ausführungen zur allgemeinen Landespolitik zusammen mit Dr. Marco Mohrmann referierte dieser zum Thema 'Zwischen Moskau und Mittelmeer - Innere Sicherheit vor neuen Herausforderungen' zu den anwesenden Mitgliedern und Interessierten auf dem gut gefüllten Saal des Hauses. In der sich daran anschließenden Gesprächsrunde wurden die Ausführungen zusammen mit den überaus interessierten Gästen und deren Nachfragen dazu noch weiter vertieft.

01.06.2018 - Oliver Grundmann - Diesel-Fahrverbote: 'Grüner Aktionismus und Eigen-PR, statt echter Lösungen'

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann kritisiert in seiner Funktion als Diesel-Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das in Hamburg verhängte Fahrverbot in aller Schärfe und fordert Lösungen statt Aktionismus.

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30.05.2018 - Marco Mohrmann - Spannende Einblicke in die politische Arbeit

Drei erlebnisreiche Tage mit politischen Gesprächen, Besichtigungen und jeder Menge Geschichte und Kultur verlebte kürzlich eine Gruppe von Ratsmitgliedern und politisch Interessierten aus dem Landkreis Rotenburg/Wümme auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann in der Bundeshauptstadt Berlin.

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30.05.2018 - Marco Mohrmann: 'Betroffene erwarten vom Land zügige Umsetzung'

'Nach der jüngsten Einigung über das Ausführungsgesetz zum Bundesteilhabegesetz erwarten die betroffenen Träger von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen jetzt zu Recht eine zügige Gesetzesberatung auf Landesebene', erklären die örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Marco Mohrmann und Eike Holsten gegenüber der Presse.

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03.04.2018 - Oliver Grundmann - Galakonzert der Bremervörder Stadtkapelle

'Nur wer Spaß auf der Bühne hat, kann Musik mit Emotionen vermitteln', sagt Mirco Benthien. Der Dirigent der Bremervörder Stadtkapelle und seine Musiker planen für Sonntag, 15. April, diese Emotionen von der Bühne ins Publikum zu transportieren - bei einem einmaligen Galakonzert im Stadeum in Stade.

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03.04.2018 - Grundmann übernimmt Patenschaft für verwaisten CDU-Wahlkreis

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann hat mit der Regierungsbildung in Berlin auch die Patenschaft für den Rotenburger Teil des Wahlkreises Rotenburg I - Heidekreis übernommen.

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12.03.2018 - Truppenbesuch: Grundmann zurück aus Mali

Erste Eindrücke nach Truppenbesuch in Gao

Bei seiner viertägigen Reise nach Westafrika besuchte der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann die rund 400 Kameraden der Fallschirmjägerkaserne Seedorf. Im Rahmen der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen (MINUSMA) in Gao stationiert, leisten der Seedorfer vor allem Unterstützung im Bereich Aufklärung, Logistik und Absicherung.

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23.02.2018 - Grundmann übernimmt Vorsitz der 'Küstenparlamentarier“

Berlin, Donnerstag den 22. Februar. Grundmann zum Vorsitzenden der Küstenparlamentarier gewählt. Die CDU-Abgeordneten der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben am heutigen Donnerstag den niedersächsischen Bundestagsabgeordneten einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.

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13.02.2018 - Förderschulen erhalten – Inklusion stärken

Die Beschulung an der Förderschule Lernen soll für den Übergang weiter möglich sein. Eine entsprechende Schulgesetz-Änderung brachten SPD und CDU in Hannover auf den Weg. Damit kann die Janusz-Korczak-Schule in Zeven weiterarbeiten, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Marco Mohrmann gegenüber der Presse.

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11.01.2018 - Stellungnahme zur aktuellen Situation am Martin-Luther-Krankenhaus Zeven

Marco Prietz, Vorsitzender der Kreistagsgruppe CDU/WFB/FDP/FW 11.01.2018

Die Situation des MLK und die damit verbundenen Diskussionen sind für viele Menschen in Zeven belastend. Die mögliche Schließung eines Krankenhauses löst bei allen Beteiligten Betroffenheit aus. Es wäre aber nach meiner Überzeugung wenig verantwortungsbewusst, als gewählter Kommunalpolitiker die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen, nur um sich selbst in ein vermeintlich gutes Licht zu stellen. Als Kommunalpolitiker tragen wir politische Verantwortung nicht nur, wenn es reibungslos läuft, sondern müssen auch in schwierigen Situationen Entscheidungen treffen. Mit guten politischen Absichten allein lässt sich leider kein Krankenhaus führen und finanzieren.

Nach meiner persönlichen Wahrnehmung besteht in allen Fraktionen des Kreistages die Einsicht, dass wir beim MLK am Scheideweg angekommen sind. So wie bisher kann es nicht weitergehen. Wir stehen gleich vor mehreren gravierenden Problemen: unverändert niedrige Patientenzahlen, fehlende Fachkräfte und eine durch die Entscheidungen von Land und Krankenkassen in sich zusammengebrochene Finanzierung.

b)Die Patientenzahlen des Krankenhauses sind unverändert zu niedrig. Die Ärzteschaft aus der Region überweist die Patienten seit langem zu häufig zur Behandlung in andere Kliniken. Notfall-Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall erhalten ihre Erstversorgung durch den Rettungsdienst und werden anschließend schon heute in größere Krankenhäuser gebracht. Hinzu kommt, dass es einem kleinen Krankenhaus wie dem MLK aufgrund der geringen Fallzahlen und der vergleichsweise wenigen Operationen sehr schwer fällt, junge Fachkräfte zu gewinnen und an die Klinik zu binden. Das MLK ist kein Einzelfall, sondern teilt das Schicksal mit zahlreichen kleinen Krankenhäusern im ländlichen Raum, die im deutschen Gesundheitswesen leider strukturell benachteiligt sind. Es werden nachts und am Wochenende Kapazitäten vorgehalten, die kaum genutzt werden.

Daraus resultieren große finanzielle Probleme. Land und Krankenkassen sind gesetzlich für die Finanzierung der Krankenhäuser zuständig. Da die von dort bereitgestellten Mittel nicht ausreichen, hat der Kreistag 2015 beschlossen, der OsteMed innerhalb mehrerer Jahre über 32 Mio. Euro aus dem Kreishaushalt zur Verfügung zu stellen, um die Krankenhäuser in Bremervörde und Zeven zu erhalten. Im Dezember hat das Land nun mitgeteilt, am MLK, anders als in der Vergangenheit, keinerlei Investitionen mehr zu fördern. Begründet wird dies damit, dass der Standort zur medizinischen Versorgung der Region nicht länger erforderlich sei. Das bedeutet auch, dass die für die OsteMed erhofften Strukturhilfen in Höhe von 19,5 Mio. Euro nicht mehr vom Land bereitgestellt werden. Stattdessen müsste der Landkreis ab sofort alle regelmäßig erforderlichen Investitionen am MLK allein finanzieren und laufende Fehlbeträge tragen. Dabei hat sich die wirtschaftliche Lage aufgrund der zu niedrigen Belegungszahlen und der vielen teuren Honorarkräfte ohnehin weiter zugespitzt. Allein das Defizit der OsteMed im Jahr 2017 ist mit 4,7 Mio. Euro um rund 2,9 Mio. Euro höher ausgefallen als ursprünglich geplant. Bereits diese Kosten übernimmt allein der Landkreis.

Aus Sicht der Kreistagsgruppe CDU/WFB/FDP/FW ist es keine Option, das MLK ersatzlos zu schließen, ohne Folgelösungen zu erarbeiten. Besonders denke ich dabei an die Notfallversorgung, die vor allem durch ausreichende Kapazitäten im Rettungsdienst gewährleistet werden muss. Auch wird man mit Blick auf die vielen Mitarbeiter in den Gewerbe- und Industriebetrieben sowie die Schüler und Lehrer in den Schulen die ambulante Versorgung ausbauen müssen. Gerade tagsüber ist eine Erstversorgung zwingend notwendig. Die eigentlichen Eingriffe zur Versorgung von Arbeitsunfällen werden jedoch bereits heute schon nicht am MLK Zeven durchgeführt.

In den kommenden Wochen werden das Land, die Krankenkassen und die OsteMed zusammen mit dem Landkreis ein Folgekonzept erarbeiten müssen, das auch in Zukunft eine gute und verlässliche medizinische Versorgung der Region sicherstellt. Darüber wird dann der Kreistag im März entscheiden. Über die einzelnen Elemente des Konzepts werden sicherlich noch intensive Gespräche stattfinden. So ist ein Treffen der Fraktionsvorstände von CDU und SPD bereits für Februar terminiert. Zudem stehe ich mit dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen in Kontakt. Mein Eindruck ist, dass sich – ähnlich wie bei der letzten großen Strukturentscheidung zur OsteMed im Jahr 2015 – alle im Kreistag vertretenen Fraktionen ihrer Verantwortung bewusst sein werden. Bereits damals ergab sich eine breite, fraktionsübergreifende Zustimmung zum Beschlussvorschlag.

Die Kreistagsgruppe CDU/WFB/FDP/FW wird vor der Kreistagssitzung weitere Gespräche mit Experten, Beteiligten sowie Vertretern der Mitarbeiterschaft führen, um ihre Sichtweisen zu hören und in die Entscheidung einbeziehen zu können. Wir sehen außerdem den Vorschlag des Landrates positiv, das derzeit in der Entwicklung befindliche Konzept der medizinischen Versorgung auch öffentlich vorzustellen und zu diskutieren.

Wer Veränderungen kategorisch ablehnt, sollte ernsthafte Alternativen aufzeigen. Wie kann ein Krankenhaus erhalten werden, das vom Land und von den Krankenkassen nicht mehr unterstützt wird? Das zunehmend weniger Einweisungen erhält? Das keine Mitarbeiter gewinnt und bindet? Ein Standort, an dem junge Fachärzte wegen geringer Fallzahlen kaum eine vertiefte Professionalisierung erreichen können? Diese Probleme würden selbst bei Aufrechterhaltung des Leistungsangebots im bisherigen Umfang in jedem Fall fortbestehen und erkennbar zulasten der Qualität von Ausstattung und Behandlung gehen. Die moderne Technik wird stetig teurer und der Fachkräftemangel verschärft sich laufend. Es ist kaum vorstellbar, dass das Haus auf dieser Basis wettbewerbsfähig ist und sich mit größeren und leistungsfähigeren Krankenhäusern messen kann. Dies wäre jedoch erforderlich, da in den allermeisten Fällen die Patienten ihr Krankenhaus selbst auswählen. Sie haben sich auch in der Vergangenheit von politischen Bekenntnissen und Appellen erkennbar nicht in ihrer Entscheidungsfindung als mündige Patienten beeinflussen lassen.

Der Position des SPD-Fraktionsvorsitzenden Wölbern, dass die Krankenhausversorgung für parteipolitische Streitigkeiten nicht geeignet ist, schließe ich mich ausdrücklich an. Ich werde mich an wechselseitigen Schuldzuweisungen in keiner Weise beteiligen und kann nicht erkennen, dass eine auf Konfrontation bedachte Vergangenheitsbewältigung die Probleme der Gegenwart auch nur ansatzweise lösen könnte. Alle Parteien im Rotenburger Kreistag sollten den Blick nach vorn richten und sich im Sinne der Bürger für ein qualitativ hochwertiges medizinisches Konzept für Zeven einsetzen. Ich bin davon überzeugt, dass jetzt mit einer engagierten und zielgerichteten Arbeit im Stillen am Ende mehr für die Menschen erreicht wird, als mit öffentlichen Schuldzuweisungen und Forderungen.


04.01.2018 - Grünschnittsammelplatz zukünftig ohne Stressfaktor!?

Die rege Bautätigkeit in der Samtgemeinde von Ein- und Mehrfamilienhäusern, im Regelfall mit Gärten, hat in den letzten Jahren auch zu einer deutlich höheren Inanspruchnahme dieses Sammelplatzes geführt. So kam es in der jüngeren Vergangenheit besonders in den `Hauptgartenzeiten‘ in sogenannten Stoßzeiten zu gewissen

Stresssituationen bedingt durch Wartezeiten und dichtem Gedränge auf dem Platz. Eine Folge war unter anderem zuweilen die nicht richtige Ablagerung und Vermischung von Rasenschnitt und Laub mit Strauchschnitt. Im Abwasser- und Umweltausschuss der Samtgemeinde haben wir auf der letzten Sitzung Ende des Jahres 2016 angeregt, diesem Problem wirksam zu begegnen.

Nach Bildung eines interfraktionellen Arbeitskreises hat dieser sich in mehreren Sitzungen mit dieser Thematik beschäftigt.

Ergebnis: Geplant ist eine Umbaumaßnahme auf dem Grünsammelplatz. Um den Nutzern der Sammelstelle die Zuführung der Gartenabfälle zu erleichtern, ist die Asphaltierung einer Teilfläche der Anlage vorgesehen. Die Benutzerinnen und Benutzer der Sammelstelle müssten die Gartenabfälle dann nicht mehr in die Container mit der entsprechenden kleineren, höherliegenden Öffnung füllen, sondern könnten die Gartenabfälle von den Anhängern oder aus den Behältnissen direkt auf die Asphaltfläche kippen. So entfällt auch das Rangieren mit den Anhängern.

Beschluss:

1. Der Sammelplatz soll teilweise asphaltiert werden. Hierdurch wird es möglich, Rasenschnitt und Laub nicht mehr in Container zu verbringen, sondern auf der Fläche abzuladen (Zeit- und Arbeitsersparnis für Nutzer). Wegen noch nicht abgeschlossener Planungsarbeiten und bis zur Klärung der Finanzierung (der Landkreis ist mehrheitlich beteiligt) ist ein Baubeginn voraussichtlich erst ab Herbst 2018 denkbar.

2. Für den Zeitraum bis zur endgültigen Umsetzung der Asphaltierung des Grünabfallsammelplatzes soll ein zusätzlicher Öffnungstag (mittwochs; Sommerzeit 16.00 - 18.00 Uhr und Winterzeit 15.00 - 17.00 Uhr) angeboten werden. Die zusätzliche Öffnung soll zu den Hauptgartenzeiten im Frühjahr und im Herbst (nicht ganzjährig) angeboten werden. Für die Übergangszeit sollen mehr Container aufgestellt werden. Sobald sich die Abläufe nach Fertigstellung eingespielt haben, könnte ein zusätzlicher

Öffnungstag (Kosten) auch wieder entfallen. Dennoch bleibt die Aufforderung an die Gartenbesitzer, ob nicht eine Kompostierung ihrer Gartenabfälle auf dem eigenen Grundstück auch ein mehr als sinnvoller Beitrag zur Lösung nicht nur dieses Problems sein könnte.

Heinz-Hermann Holsten

03.01.2018 - Ende der Teiche treibt Kosten

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Vielen Dank für die informative Berichterstattung an die Zevener Zeitung

Mit gutem Beispiel voran gehen...

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