Landwirtschaft

Wir bekennen uns zur unternehmerischen bäuerlichen Landwirtschaft

Wettbewerbsfähig und leistungsstark: Für Niedersachsen als Agrarland Nr. 1 in Deutschland sind der ländliche Raum, die Land- und Ernährungswirtschaft und der Verbraucherschutz von zentraler Bedeutung. Wir unterstützen die Land- und Ernährungswirtschaft als bedeutende Wirtschaftsfaktoren Niedersachsens und Schlüsselbranchen für die Herausforderungen der Zukunft. Dabei geht es u.a. um die Erschließung neuer internationaler Märkte und um die Entwicklung neuer Produkte, die den jeweiligen Ansprüchen Rechnung tragen. Zudem bekennen wir uns zur unternehmerischen bäuerlichen Landwirtschaft und wollen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe stärken.

Die niedersächsische Landwirtschaft kann mit nachwachsenden Rohstoffen einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas und zur Gestaltung einer nachhaltigen Energieversorgung leisten. Für uns hat die Nahrungsmittelproduktion Vorrang vor der Energieproduktion. Dabei stehen wir für ein gleichberechtigtes Nebeneinander unterschiedlicher Wirtschaftsmethoden von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft. Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Agrar- und Ernährungswirtschaft durch innovative Forschung und Ausbildung sichern.

Niedersachsen hat aufgrund seiner starken Land- und Ernährungswirtschaft eine besondere Verantwortung für den Tierschutz in der Nutztierhaltung. Ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Tierschutzes war der von der damaligen CDU-geführten Landesregierung auf den Weg gebrachte Tierschutzplan mit dem u. a. messbare Tierschutzindikatoren etabliert werden sollten, um eine neutrale Beurteilung der Einhaltung des Tierschutzes zu ermöglichen. Den Tierschutzplan haben wir gemeinsam mit der Landwirtschaft auf den Weg gebracht. Rot-Grün setzt jetzt leider, statt auf Partnerschaft, auf Kontrolldruck und gesetzliche Regeln und missachtet dabei wissenschaftliche Erkenntnisse. So wird der Tierschutz in Niedersachsen nicht funktionieren.

Rot-Grün steht den Landwirten mit großem Misstrauen gegenüber. Der grüne Landwirtschaftsminister setzt auf mehr Bürokratie, Kontrolle und Verbote. Dem Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz dient dies nicht. Doch es gefährdet bäuerliche Existenzen und kostet Arbeitsplätze.
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